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Hauptlehrer Dombré

Die Geschichte des Heimatvereins Vörden

Das Kirchspiel Vörden stand stets dem Gedanken der Heimatpflege aufgeschlossen gegenüber.

Schon in den 20er Jahren sammelte der Lehrer August Hake Heimatfreunde um sich, um alte Bauwerke, Gebäude und historische Ereignisse in Wort und Bild festzuhalten. Zu einem vereinsmäßigen Zusammenschluß der Heimatfreunde im Raum Vörden kam es allerdings erst im Jahre 1935.
In den Mitteilungen des Kreisheimatbundes Bersenbrück aus dem Jahre 1935 ist unter Nr. 24 vermerkt: Ortsgruppe Vörden mit Leiter Hauptlehrer Dombré. Über besondere Aktivitäten ließen sich keine Aufzeichnungen mehr finden. Wie alles Vereinsleben, so brachte auch hier der zweite Weltkrieg alle Tätigkeiten zum Erliegen.
Sechs Jahre nach Beendigung des großen Ringens im Jahre 1951 regten sich im Kreise Bersenbrück wieder Kräfte, den Kreisheimatbund neu erstehen zu lassen.

Unter der tatkräftigen Führung des Kapitän zur See a.D. Bentlage, kam es nach und nach wieder zu mehr Ortsgruppengründungen.

1957 war es dann in Vörden soweit. Durch gute vorbereitende Arbeiten der Heimat- freunde Friedrich Beinke, Bernd Wessel, Frl. von Coors, Heinrich Haarmeyer, Rudolf Wernke und Frau Anna Knabke kam es dann zur Wiedergründung des Heimatvereins Vörden. Der Heimatgedanke faßte hier festen Fuß, so dass Vörden 1958 mit der Durchführung des Kreisheimattages betraut wurde.

Nach vorheriger Vorstandssitzung und Ortsbesichtigung fand am Abend bei Göttker ein Heimatabend mit vollem Haus statt. Mit Gesangsdarbietungen des Cäcilienchores, Vorträgen der geladenen Gäste, einem Bericht von Rudolf Wernke über vorgeschichtliche Steinfunde, vor allem aber durch die "Dönkes" von August Möller, fand der vollbesetzte Saal zufriedene und gutgelaunte Gäste.
Mit dem Tod des Vorsitzenden Bürgermeister Beinke und der Aktiven Rudolf Wernke , August Möller und Heinrich Haarmeyer hörten allmählich die Aktivitäten des Heimatvereins auf.

Heimatverein Vörden Mitgliederbeiträge 1960

Der dritte Anlauf, den Heimatgedanken mit Leben zu erfüllen, wurde 1978 unternommen. Bernhard Wessel, in vielen Gremien der Gemeinde tätig, fragte anläßlich irgendeiner Versammlung so nebenbei, was mit den 400,- DM passieren solle, die noch auf dem Konto des Heimatvereins bei der Spa-Da-Ka stünden.
Spontane Antwort: Den Heimatverein reaktivieren. Interessierte Bürger des Heimatvereins Vörden, besonders die Vertreter aus Politik, Kirche, Verbänden und Vereinen, ver- sammelten sich bei Kleyböcker, wählten einen Sechserausschuß (Bernd Wessel, Erich Beinke, August Stahl, Hermann Wernke, Pastor Aden und Norbert Schiller) und die Neugründung des Heimatveriens nahm ihren Lauf.
Im Juli 1978 fand dann ein Heimatabend im Saale Wellmann statt; mit einem Dia-Vortrag des Herrn Pfotenhauer und Liedern des gemischten Chores Campemoor. Interessierte Gäste trugen sich in eine ausgelegte Liste ein.
Am 23.10.1978 war dann eine ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstandes und des Beirates.

1.Vorsitzender: Erich Beinke
2.Vorsitzender: Bernhard Wessel
Schriftführer: Norbert Schiller
Schatzmeister: Karl Heinz Oevermann
Beirat: Pfarrer Teuber
  Pastor Aden
  August Stahl
  Hermann Wernke
  Helga Budzyn
  Kitty Hackmann
für Wittenfelde: Erich Beinke
für Hinnenkamp: Helmut Pösse
für Hörsten: Benno Giescke



Wanderwarte: Kitty Hackmann, Horst Schrader



1980 trat August Stahl das Amt des 1.Vorsitzenden an. Der Beirat wurde erweitert:


In der Hauptversammlung des Jahres 1982 wurde Hermann Wernke 1.Vorsitzender; für ihn kam Willi Auf der Heide als Campemoor-Vertreter. Für Helga Budzyn kam Horst Schrader in den Beirat. Ansonsten blieben Vorstand und Beirat in der bisherigen Besetzung.
Friedrich Brüggemann wurde als Chronist gewonnen.

In den Jahresberichten der 1.Vorsitzenden ist die große Aktivität des Heimatvereins zu sehen.

Feste Bestandteile der Veranstaltungen des Heimatvereins sind:

Bei der Erstellung des Terminkalenders aller örtlichen Veranstaltungen ist der Heimatverein federführend. Sehr bewährt hat sich neuerdings die Nikolauswanderung im Dezember.
Die Verbreitung des Heimatkalenders mit vorzüglichen Bildern und einem geschichtlichen Abriß des Fleckens Vörden von H.L. Liepert, lag in den Händen des Heimatvereins.

Seit 1984 ist der Heimatverein Vörden als e.V. beim Amtsgericht eingetragen.