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Der neue Vorstand: Karl-Heinz Oevermann, Josef Strieker, Dieter Stahl und Heinz-Ludwig Liepert

Im Vorstand des Heimatvereins Vörden gibt es Veränderungen. Bei den Wahlen auf der Mitgliederversammlung stand Reinhard Sieper als zweiter Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung, ebenso trat die Schriftführerin Erika Sieper nicht mehr zur Wahl an. Josef Strieker wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Neuer Schriftführer ist Heinz-Ludwig Liepert. Dieter Stahl, bislang erster Vorsitzender, wurde in seinem Amt bestätigt. In den Beirat wurden gewählt: Heinrich Pille für Vörden, Rainer Duffe für Campemoor, Hilde Kröger für Ahe und Berthold Niehaus für Hörsten. Für Wittenfelde wurde der Posten nicht besetzt.
Die Versammlung beschloss, die Mitgliedsbeiträge zu erhöhen. Anstatt wie bisher acht Euro werden Einzelmitglieder nun zwölf Euro jährlich bezahlen, für Ehepaare und Familien mit Kindern wurde der Beitrag auf 15 Euro pro Jahr angehoben. Diese Anpassung sei notwenig und nicht zu drastisch, so die Meinung der Mitglieder.
Heinz-Ludwig Liepert erklärte, er wolle sich als neues Vorstandsmitglied um die Mitgliederwerbung bemühen und darum, dass mehr junge Leute im Verein aktiv werden. Dieter Stahl hatte zuvor in seinem Bericht einen Überblick über die letzten zwei Jahre gegeben.
Die Projekte des Heimatvereins, insbesondere das Schlachtereimuseum, seien ein echter Erfolg, so sein Fazit. Resonanz erfahre der Verein bundesweit. Nachdem über das Schlachtereimuseum zum dritten Mal im Fernsehen berichtet worden war, seien sogar Anfragen von Besuchergruppen aus Hamburg, München und Schwerin gekommen.
Stahl dankte allen Helfern, die sich für den Verein einsetzen und am Erhalt und Betrieb des Museums und des Ackerbürgerhauses beteiligt sind. Benno Lindemann fügte hinzu, dass der Heimatverein im Sinne der Bürger gehandelt habe, als er das Schlachtereimuseum aufgebaut habe. Das Museum sei eine Bereicherung für die ganze Gemeinde.

10/2010: Große Feier zum 75-jährigen Bestehen
Heimatverein bewegt Vörden

Viele Akzente hat der Heimatverein Vörden vor allem in den letzten 20 Jahren gesetzt. Darin waren sich alle Redner einig, die zum 75-jährigen Bestehen des Heimatvereins gratulierten. Die Jubiläumsfeier fand am Samstagabend in der Schützenhalle Hinnenkamp statt.

Zu den herausragenden Initiativen zähle die Renovierung des Ackerbürgerhauses Ende der 90er-Jahre, der Moorlehrpfad, der in Campemoor neu geschaffen wurde und das Schlachtereimuseum, durch das ein wichtiger Teil der handwerklichen Geschichte des Ortes für die kommende Generation erhalten bleibe. Der Bürgermeister der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden, Alfons Wieschmann, Hans-Georg Knappik als Vizepräsident des Heimatbundes Oldenburger Münsterland und Franz Büthmann, der als Vizepräsident des Wiehengebirgsverbandes und für den Kreisheimatbund Bersenbrück sprach, würdigten die Verdienste des Heimatvereins und das Engagement derer, die den Ort attraktiver und lebenswerter machen.

Dieter Stahl als erster Vorsitzender hatte zuvor einen Rückblick auf die wechselvolle Geschichte des Vereins gehalten. Nachdem es 1935 zum ersten Mal einen vereinsartigen Zusammenschluss gegeben habe, habe in den Jahrzehnten danach noch zweimal der Verein reaktiviert werden müssen. Erfolgreich sei der Versuch 1978 ausgegangen, denn seitdem seien viele Aktivitäten gestartet worden. Sein Vater August Stahl habe den Vorsitz 1980 übernommen, er selbst sei seit 1994 Vorsitzender. Besonders würdigte Stahl die Verdienste von Willi Buschemöhle, der 2002 eine „Plattdeutsche Runde“ initiierte und dafür sorgt, dass nicht nur alte Bausubstanz des Ortes erhalten, sondern auch das Plattdeutsch lebendig bleibt.

Mit Sketchen trugen die Laienspieler der Speeldeel zum Gelingen der Jubiläumsfeier bei.

Das Programm, das den Zuschauern geboten wurde, zeigte einen guten Querschnitt des kulturellen Lebens in Vörden. Musikalische Beiträge gab es vom Männergesangverein Vörden unter der Leitung von Gerard van der Nulft und dem Gospelchor Vörden unter der Leitung von Michael Imsieke. Die Laienschauspielgruppe Speeldeel war mit Sketchen vertreten, die von Roswitha Buck, Anneke Eisele und Sarah Meyer vorgetragen wurden. Die Immentaler Musikanten spielten zwischen den Ansprachen und nach dem offiziellen Teil. Als Bonbon gab es einen Auftritt von Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp, der die Zuschauer bestens unterhielt.

Ausgezeichnet: Karl-Heinz Oevermann, Dieter Stahl und Benno Lindemann (v. l.).

Für ihre herausragenden Verdienste um den Verein wurden Ehrenmitglied Benno Lindemann und Dieter Stahl mit der silbernen Verbandsnadel des Wiehengebirgsverbandes ausgezeichnet. Die Verbandsnadel in Gold erhielt Karl-Heinz Oevermann, der seit 1978 Schatzmeister des Vereins ist und an vielen Aktivitäten des Vereins einen großen Anteil hat.

Hände, die über Jahrzehnte die Vereinsgeschichte geprägt haben: Der Heimatverein Vörden bedankte sich bei treuen Helfern

Ein großes Dankeschön des Vereins ging auch an all die, die hinter den Kulissen ständig aktiv sind. So seien August Bitter und Paul Markus mit ihrem Fachwissen für das Schlachtereimuseum von großer Bedeutung, hieß es. Hilde und Heinz Kröger, Frederika und Willi Rieckens, Waltraut und Leo Soviak, Martha Pösse sowie Dieter und Gertrud Stahl wurde für ihr jahrelanges Engagement für das Ackerbürgerhaus gedankt und August Wüllner für seine jahrzehntelange Treue zum Verein.

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